Mehr als kalter Kaffee



Was geschieht eigentlich
mit all dem Kaffeesatz, nachdem wir unseren Espresso,
Cappuccino oder Americano getrunken haben? Gibt es keinen Möglichkeit, diesen guten,
natürlichen Rohstoff noch weiter zu verwenden? Was muss passieren, um ihn zu
konservieren und haltbar zu machen? Diese und ähnliche Fragen stellte sich der
Produktdesigner Julian Lechner während seines Studiums in Italien, als mit vielen
intensiven Studiennächten intensiver Kaffeekonsum einherging, und der Gedanke, hier
etwas Neues zu erschaffen, lies ihn nicht los. Er begann, mit diesem spannenden Rohstoff
zu experimentieren, zog Experten und Wissenschaftler zu Rate, und ca. drei Jahre später
war es dann so weit: Das innovative Material Kaffeeform war aus recyceltem Kaffeeabfall
und nachwachsenden Rohstoffen geboren, eine einzigartige Rezeptur, die es nun
ermöglichte, aus altem Kaffee völlig neue Produkte herzustellen.

kaffeeform

Auch im Produktionsprozess bleibt Kaffeeform seiner sozialen wie natürlichen Vision treu.
Der Kaffeesatz wird aus der lokalen Berliner Gastronomie gesammelt und getrocknet,
verpackt und versendet. Hierfür arbeitet Kaffeeform mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung
eng zusammen, und es werden immer neue Aufgaben und Formen der Zusammenarbeit gefunden.

Als exemplarisches wie naheliegendes Produkt für die Vielfalt des neuen Materials wählte der
Designer die Form der Kaffeetasse, und brachte 2015 die erste Espressotasse auf den Markt.
Nun erweitert als zweites Produkt die etwas größere Cappuccinotasse die Familie.
Charakteristische Eigenschaften von Kaffeeform sind die marmorierten, an Holz anmutenden
Oberflächen, der Geruch von Kaffee, das leichte Gewicht, die lange Haltbarkeit und die
Waschbarkeit, so dass auch bei wiederholten Kaffeegenuss keine Abstriche gemacht
werden müssen.